Liebe Eltern,
wir sind die Familie Stehr und leiten jetzt schon in der zweiten
Generation den Juniorclub. Der Grundstein wurde vor 30 Jahren von
meinen Eltern Gerlinde und Joachim Stehr gelegt, die als Aussteiger aus
der Hamburger Geschäftswelt ganz klein in einer Holzhütte begannen. Die
Grundidee war es, erst nur für die eigenen Kinder und später auch für
andere Kinder, ein "Kleines Paradies" zu schaffen - mitten in der
Natur. Heute wachsen meine eigenen Kinder in diesem kleinen Paradies
auf. Schon desshalb weil ich selbst zwei Kinder habe, bin ich mir sehr
bewußt darüber, welch großes Vertrauen Sie in uns setzen, wenn Sie Ihre
Kinder in unsere Verantwortung geben. Wir sind immer erreichbar -
unsere Privatwohnung befindet sich auf dem gleichen Gelände. Im
Juniorclub befinden sich immer mehrere Nachtwachen, so dass Ihre Kinder
immer wissen, an wen sie sich wenden können, falls sie Probleme haben.
Wir leben mit den Kindern zusammen wie in einer Großfamilie (
Juniorclub-Familie). Probleme wie Heimweh, Streit etc. werden liebevoll
abgebaut. Wir arbeiten mit einem erfahrenen Hausarzt zusammen, der auch
ins Haus kommt um sich evtl. auftretende Verletzungen oder Krankheiten
sofort anzuschauen um kein Risiko einzugehen.
Haben Sie noch Fragen? Kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen
sich alles vor Ort an.
Viele Grüße Familie Stehr
Heimweh und Co.
Heimweh kommt vor!
Es ist uns wichtig, dass der Aufenthalt für die Kinder als ein
positives Erlebnis in Erinnerung behalten. Die Eltern können uns dabei
helfen, indem die Kinder gezielt auf den Aufenthalt vorbereitet werden
und damit insbesondere Heimweh keine Chance hat. Der Aufenthalt bei uns
sollte der deutliche Wunsch des Kindes sein. Gegen den Willen des
Kindes hat alles keinen Zweck. Die Eltern sollten die Möglichkeit
Überprüfen, ob nicht eine Freundin mitfahren kann. Den Kinder sollte
von den Eltern deutlich gesagt werden, dass sie sich mit allen (!!)
Problemen sofort an uns wenden sollen. Nur so können wir helfen. Die
Kinder sollten so oft Post bekommen wie möglich ( am best jeden Tag
mehrere Briefe von den Eltern, Großeltern etc. ) . Die Eltern sollten
nicht Anrufen. Telefonieren führt zu Heimweh.
Aber auch wenn Heimweh mal auftritt ist das nicht so schlimm. Das ist
ganz normal! Gegen Heimweh haben wir ein ganz dichtes Betreuungsnetz.
Es gibt für jedes Zimmer einen Zimmerpaten. Das ist ein Betreuer, der
regelmäßig auf dem Zimmer vorbeischaut und insbesondere Abends für das
Insbettbringen zuständig ist. Wenn dann Heimweh aufkommt ist gleich
jemand zur Stelle. Dann haben wir zu den Mahlzeiten an jedem Tisch
einen Tischbetreuer, der insbesondere bei den Kleineren schaut ob alles
in Ordnung ist und es jedem schmeckt. Als drittes haben wir dann noch
die Gruppenbetreuer, die bei den Reit- und Fussballgruppen dabei sind.
Wenn dann Heimweh auftritt, dann kümmern wir uns persönlich um diese
Kinder. Die wirksamsten Mittel gegen Heimweh sind die Kaninchen im
Steichelzoo, das Pflegepony, das sehr intensiv geputzt und gedrückt
werden muß und die Integration der Kinder in die Gruppe. Danach hat
Heimweh keine Chance.
Wenn von Seiten der Eltern Fragen auftreten ist es ganz wichtig, dass
sie sich immer direkt an uns wenden.